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biluma

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Wahre Liebe überwindet selbst den Tod

Die Tränen der Rose: Wild Roses, Sammelband Staffel 1 - Claire Gavilan

Rose Martin hat sich gerade frisch von ihren Freund getrennt und um den Kopf frei zu kriegen fährt sie mit ihrer besten Freundin Enora in das bretonische Dörfchen Erdevan. Dort hat sie immer wieder düstere erotische Träume von einem gutaussenden Mann mit blauen Augen und rabenschwarzen Haaren. Und plötzlich steht der Mann aus ihren Träumen vor ihr und versucht sie zu töten. Durch einen Fluch der Morrigan wird Alan dazu gezwungen seine große Liebe Rose zu töten. Immer und immer wieder. Doch nach 2000 Jahren besteht endlich die Möglichkeit diesen Fluch zu brechen und die Morrigan versucht alles um das zu verhindern.

 

 

Das Cover von „Die Tränen der Rose“ finde ich wirklich schön, auch wenn das Mädchen auf dem Bild mittlerweile gefühlte 1000 Bücher ziert, passt sie sehr gut zu Rose. Der Mann ist recht dunkel gehalten und nur bei genauerem Hinsehen erkannt man die blauen Ornamente auf seinem Gesicht. Auch das passt sehr gut, da diese Linien nur erscheinen, wenn Alan unter dem Bann der Morrigan steht.

 

Hier handelt es sich um den Sammelband der als E-Book erschienen ersten Staffel. Jeder Band beginnt in dem Taschenbuch mit dem Cover des E-Books das mit Rosenranken eingerahmt ist. Diese Aufmachung hat mir wahnsinnig gut gefallen. Direkt hinter den Bildern liest man eine Strophe aus dem Lied „Where the wild roses grow“, was mir ständig einen Ohrwurm verpasst hat und ich habe mir mehr als einmal das Lied beim Lesen angehört.

 

Die Charaktere waren mir alle von Anfang an sehr sympathisch. Zusammen mit Rose tappt der Leser im Dunkeln und nach und nach wird die Geschichte hinter dem Fluch aufgelöst. Enora, Glynis und auch Alan erzählen Rose, was in der Vergangenheit passierte. Rose Reaktionen darauf fand ich sehr realistisch und nachvollziehbar.

Alan liebt Rose sehr und möchte daher immer bei ihr, sobald er sie jedoch sieht, zwingt ihn der Fluch dazu sie zu töten. Er ist hin und her gerissen, da er sie nicht verletzen will, kann aber nicht von ihr lassen und sucht immer wieder ihre Nähe. Auch Alans Reaktionen und Entscheidungen waren gut nachvollziehbar. Ihn mochte ich wirklich sehr.

Bei Eonra war ich mir von Anfang an sicher, dass sie mehr weiß, als sie zugibt. Dies bestätigte sich im Laufe der Geschichte auch. Sie ist Rose eine wirkliche Freundin, ist immer für sie da und kümmert sich aufopferungsvoll um sie. Dass sie das nicht ganz uneigennützig tut, habe ich vermutet und die Hintergründe waren nicht wirklich überraschend, passen aber gut zur Story.

Wer die Morrigan ist, hat mich dann doch etwas überrascht, da es davor nur wenig Hinweise darauf gegeben hat.

 

Die beiden Autorinnen haben einen bildhaften und trotzdem leichten Schreibstil. Sie haben es verstanden eine Spannung aufzubauen, die das ganze Buch über anhielt. Die erotischen Szenen waren etwas zurückhaltend geschrieben und haben so die Story nicht dominiert. Die Seiten flogen nur so dahin und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Es handelt sich um die erste Staffel der „Wild Roses“. Es gibt jedoch keinen fiesen Cliffhanger und das Buch kann auch ohne einen zweiten Teil gelesen werden. Über eine Fortsetzung würde ich mich dennoch sehr freuen. Informationen dazu habe ich jedoch leider nicht gefunden.

 

Fazit: Spannende und magische Liebesgeschichte. Absolute Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen.

Quelle: http://biluma-buecher-blog.blogspot.de/2015/11/die-tranen-der-rose-von-claire-gavilan.html